Werbung mit einem Lächeln: Wie Sie Emojis erfolgreich nutzen

Ein Herz, ein lachendes Gesicht oder cool mit Sonnenbrille – Emojis haben längst Einzug in den digitalen Alltag gehalten. Und ihre Beliebtheit steigt nach wie vor. Auch im Marketing lassen sich Emojis sinnvoll einsetzen.

Über 2800 Emojis sind weltweit im Umlauf. Die kleinen bunten Zeichen, mit denen sich Gefühle ausdrücken und Sachverhalte bildlich unterstreichen lassen, werden immer beliebter. Ihr Name ist japanisch und bedeutet übersetzt etwa „Bildschriftzeichen“. Und als Schriftzeichen können sie mittlerweile durchaus bezeichnet werden: Nicht nur in den Sozialen Medien oder in Messenger-Diensten finden die Emojis Anwendung. Auch in beruflichem Mailverkehr, in Betreffzeilen oder sogar Pressemitteilungen sind sie keine Seltenheit mehr.

Emojis werden immer mehr genutzt

Einer Studie der Marketing-Plattform Leanplum zufolge haben sich nicht nur die Anzahl der Emojis pro Nachricht und der Prozentsatz der Nachrichten, in denen Emojis enthalten sind, in nur einem Jahr verdoppelt. Die Studie ergab auch, dass die Öffnungsrate von E-Mails um 66 Prozent steigt, wenn sie mit Emojis versehen sind. Bei der Nutzung von Push-Nachrichten von Apps ist der Effekt sogar noch erheblich stärker. Überzeugen Sie diese Zahlen? Dann sollten auch Sie darüber nachdenken, in Ihrem Marketing mit Emojis zu arbeiten. Dazu gibt es viele Möglichkeiten:

  • Social Media:
    Der natürliche Lebensraum der Emojis. Bei Facebook, Twitter, Instagram und co. geht heute fast nichts mehr ohne gelbe Gesichter und bunte Symbole. Nutzen Sie die Bildchen, um in Ihren Beiträgen Emotionen zu betonen, um auf andere Posts zu reagieren oder um Ihr Unternehmen vorzustellen.
  • E-Mails:
    Galten vor einigen Jahren noch Smileys aus Doppelpunkten und Klammern als zu salopp für die beruflichen E-Mail-Korrespondenzen, sind heute bunte Emojis selbst in Betreffzeilen möglich. Sie lenken Aufmerksamkeit auf Ihre Mails. Und ein kleines Lächeln wirkt immer sympathisch, auch in Form eines Emojis 😊.
  • Push-Nachrichten:
    Verwenden Sie eine App, die ihre Nutzer per Push-Nachricht auf Neuigkeiten aufmerksam macht, sollten Sie auch hier über Emojis als Eyecatcher nachdenken. Laut der Studie von Leanplum erhöht das die Öffnungsrate um über 250 Prozent!
  • Werbekampagnen:
    Erinnern Sie sich an die Endangered Emojis von WWF? An die Emoji-Bildergeschichten von McDonald’s? Oder an die Nudel- und Kuchengesichter auf den Aldi-Plakaten von Anfang 2018? Sie alle sind Beispiele für erfolgreiche Werbekampagnen, in denen Emojis eine tragende Rolle spielen. Die Bildzeichen unterstützen Kampagnen durch ihre starke Symbolkraft und große Beliebtheit. Wer will, kann sich sogar eigene Emojis gestalten oder gestalten lassen.
Worauf achten bei der Nutzung von Emojis?

Emojis können Ihr Marketing also erfolgreich begleiten und unterstützen. Doch nicht immer und überall macht das Sinn. Es gibt einige Fallstricke zu beachten, damit der Emoji-Einsatz nicht daneben geht:

Haben Sie die richtige Zielgruppe?
Während Emojis bei den jüngeren Jahrgängen boomen, können viele Angehörige der älteren Generation noch nichts mit den kleinen Gesichtern und Symbolen anfangen. Zudem gibt es sehr viele verschiedene Endgeräte, Browser und E-Mail-Programme. Nicht alle zeigen Emojis an und nicht alle Emojis werden immer gleich angezeigt. Bevor Sie ein Mailing mit Emojis starten, sollten Sie also zunächst analysieren, wer Ihre Zielgruppe ist und welche Soft- und Hardware Sie vorrangig nutzt.

Kennen Sie die Bedeutung der Emojis, die Sie nutzen?
Es ist wie immer mit der Sprache: Wie Wörter, Gesten oder Gesichtsausdrücke können auch Emojis falsch gedeutet werden. Besonders im interkulturellen Kontext ist hier Vorsicht geboten. Beispiele? Die Internetseite Emojipedia bietet eine Übersicht über die Namen und verschiedenen Deutungsmöglichkeiten von Emojis:

  • 😪: Sie dachten, mit diesem Emoji drücken Sie Traurigkeit aus? Können Sie machen, aber eigentlich heißt das Bildchen „Sleepy Face“. Der Tropfen kommt weniger aus dem Auge als aus der Nase – in japanischen Animes ein Symbol für Müdigkeit und Schlaf.
  • 🙏: Die zusammengelegten Handflächen können sehr unterschiedlich gedeutet werden. Die Bandbreite reicht hier von den zum Gebet gefalteten Händen über Bitte oder Dank bis hin zur Grußgeste. Manch einer erkennt darin gar zwei Personen, die die Hände zum „High Five“ zusammenschlagen.
  • 🍆: Einen Hinweis auf ausgewogene Ernährung oder leckere Kochrezepte mit dem Bild einer Aubergine beginnen? Vielleicht besser nicht. Zwar ist das Gemüse gesund und in Japan gilt es als gutes Vorzeichen, wenn man in der ersten Nacht des Jahres von einer Aubergine träumt. Doch weit häufiger wird das Gemüse – zumindest im Netz – als Symbol für etwas ganz anderes gesehen: für das männliche Geschlecht.

Haben Sie es auch nicht übertrieben?
Zu viele Emojis sind auch keine gute Idee. Ganze Texte nur aus Bildchen oder übertrieben bunte Facebook-Posts können schnell langweilen oder abschrecken. Setzen Sie die Bildschriftzeichen also überlegt ein. Dann hat Ihr Emoji-Marketing auch Erfolg!

Sie haben Lust auf eine Kampagne mit oder ohne Emojis und brauchen dafür Unterstützung? Unsere kreativen Köpfe helfen Ihnen gerne. Rufen Sie einfach an unter 089 41 41 453 0.